In einem weitreichenden Beschluss hat die Stadt Düsseldorf entschieden, eine elegante, aber in städtebaulicher Hinsicht trennende Zäsur in dem Stadtgefüge, die hochliegende Stadtbahn (der „Tausendfüßler“ - ein Kind der autogerechten Stadt) abzureißen und sämtlichen Durchgangsverkehr im Herzen der Innenstadt unter die Oberfläche zu legen.
Somit sind große, neue städtische Flächen gewonnen worden. Dieser Entwurf von Molestina Architekten und FSWLA Landschaftsarchitekten ging als Sieger des Verfahrens hervor und bietet eine wertschätzende städtebauliche Zusammenfügung an dieser kritischen Stelle der Landeshauptstadt, die einerseits die architektonisch wertvollen Bauten der Nachkriegszeit in Düsseldorf, insbesondere das Dreischeibenhochhaus von Bernhard Pfau würdigt und in das Stadtgefüge integriert und andererseits eine neue, die Stadt prägende Verbindung vom Hofgarten bis zur Johanneskirche schafft.
Ziel dieses Entwurfes ist das (Wieder-)Erfinden einer differenzierten städtebaulichen Struktur, bestehend aus maßstäblichen Plätzen, in engem Netz miteinander verbunden. Dabei werden die wichtigsten Bauten dieses Bereiches der Innenstadt in einen sinnvollen Bezug zueinander gestellt.
Preisgerichtsbeurteilung: „Der Entwurf setzt alle an ihn gestellten Anforderungen herrvorragend um.(...)“ WA6/2009 - 39

AUSLOBER: LANDESHAUPTSTADT DÜSSELDORF | BGF: CA. 60.500M² | JAHR: 2009 | PREIS: 1.PREIS | FLÄCHE: 12 HA

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